Energiekosten senken - So wirds gemacht:

 

Wir sind bemüht, Sie in allen Fragen rund um das Thema Energie bestmöglich zu beraten. Eigens dafür haben wir für Sie nützliche Energiespartipps zusammengestellt, die Ihnen helfen sollen, Ihre Energiekosten zu senken. Das schont Ihren Geldbeutel und nützt gleichzeitig der Umwelt.

Sie haben noch nie über einen Anbieterwechsel nachgedacht und das Thema Energiesparen hat Sie nie interessiert? Vielleicht nehmen Sie sich doch einmal ein paar Minuten Zeit und erfahren mehr darüber. Sie werden überrascht sein, mit wie wenig Aufwand Sie pro Jahr sehr viel Geld einsparen können.

 

Tarifvergleich für Strom - Mit einem Tarifwechsel senken Sie Ihre Nebenkosten.

Eine schnelle und effektive Möglichkeit, Stromkosten zu senken ist ein Tarifwechsel. Immer mehr Stromkunden entscheiden sich Ihren Stromanbieter zu wechseln. Aus gutem Grund, denn mit nur wenig Aufwand können oftmals mehrere hundert Euro im Jahr eingespart werden. Viele jedoch befürchten, dass Ihr Strom auf Grund eines Anbieter- oder Tarifwechsels ausfallen könnte, oder ein Tarifwechsel andere Kosten mit sich bringt. Diese Sorgen sind unbegründet. Heutzutage ist ein Stromwechsel kostenfrei und einfach zu bewerkstelligen. Energieausfälle haben Sie auch nicht zu befürchten. Selbst bürokratische Hürden bleiben Ihnen erspart, da der neue Stromanbieter Ihren alten Vertrag kündigt. Auch zukünftig wird Ihr regionaler Grundversorger Ihr Stromnetz weiterhin warten und pflegen. Dafür zahlt der neue Anbieter an Ihren Grundversorger einen Abschlag.

Jedoch gibt es bei einem Stromwechsel einige Dinge zu berücksichtigen. So ist nicht jeder Tarif, der mit extrem günstigen Konditionen lockt, eine gute Wahl. Manche Energieversorger verlangen eine Vorauszahlung oder eine Kaution. Auch können Mehr- oder Minderverbrauchsaufschläge für Strommengen bei manchen Tarifen fällig werden. Von solchen Tarifen sollten Sie besser absehen. Wir empfehlen Ihnen, ausschließlich Tarife zu wählen, die Ihnen eine Preisgarantie über die jeweilige Vertragsdauer gewähren. Auf kurze Vertrags- und Kündigungszeiten sollten Sie ebenfalls achten.Aber nicht nur die Wahl eines günstigeren Stromtarifs kann Ihre Stromkosten senken. Auch der richtige Umgang mit Ihren Geräten ist hilfreich um Kosten einzusparen. An dieser Stelle möchten wir Ihnen ein paar Beispiele aus dem Alltag präsentieren.

 

Küchengeräte

Die meisten Energieverbraucher verstecken sich in der Regel in unseren Küchen. Backofen, Kühlschrank, Mikrowelle, Herd, Spülmaschine, Waschmaschine, Trockner, Kaffeemaschine und weitere Kleingeräte sind wahre Stromfresser. Ein Grund mehr, sich diese Geräte einmal näher anzusehen. Vor allem ältere Geräte verbrauchen sehr viel Strom. Manchmal empfiehlt es sich, z.B. einen alten Kühlschrank gegen einen neuen auszutauschen. Die Technologie hat sich in den letzten Jahren rasant verbessert und es gibt mittlerweile sehr sparsame Küchengeräte. Sie werden überrascht sein, wie schnell sich z.B. ein sparsamer Kühlschrank trotz der

Anschaffungskosten rentiert. . Auch die richtige Platzierung Ihres Kühlschrankes wirkt sich auf den Verbrauch aus. So ist das Aufstellen neben Wärmequellen wie z.B. einem Heizkörper, Backofen oder die Aussetzung von starkem Sonnenlicht nach Möglichkeit zu vermeiden. Zudem sollte ein Kühlschrank richtig eingestellt sein. Eine Temperatur von 7 Grad Celsius reicht für die Kühlung von Lebensmitteln völlig aus. Gefrierschränke können mit einer Temperatur von – 18 Grad Celsius betrieben werden. Bei einem Neukauf ist darauf zu achten, dass das neue Gerät möglichst wenig Strom benötigt. So sind Geräte mit einem A++ oder einem A+ Siegel empfehlenswert und Geräten mit B, C oder gar D Siegeln vorzuziehen. Auch der richtige Gebrauch der Geräte ist ein wichtiger Punkt um Energie einzusparen. So sind Geschirrspülmaschinen am energiesparsamsten, wenn Sie erst komplett gefüllt in Betrieb genommen werden. Gleiches gilt für Waschmaschinen und Trockner. Beim Kochen empfiehlt es sich, Töpfe mit Deckeln abzudecken. Der Inhalt wird auf diese Weise schneller warm. Auch die Wahl der richtigen Herdplatte ist hilfreich um Energie einzusparen. So sollte die Herdplatte nie größer sein als der darauf stehende Topf, da sonst Energie ungenutzt verschwendet wird.

 

Standby Modus

Nicht zu unterschätzen sind Stromkosten, die sich aus sogenannten Standby Betrieben summieren. Wenn Geräte wie Fernseher, Videogeräte, DVD-Player, Stereoanlagen, Computer, Drucker etc. längere Zeit nicht benutzt werden, empfiehlt es sich, den Netzstecker zu ziehen oder Mehrfachsteckdosen mit Schaltern zu verwenden. Pro Jahr können so durchschnittlich 100 Euro an Energiekosten eingespart werden. Gleichzeitig verringern Sie damit das Risiko eines Brandes.

Knapp 20 % aller Standby Kosten entstehen durch Warmwasserspeicher. Nachts wird in der Regel kaum warmes Wasser benötigt. Auch tagsüber, wenn man arbeitet wird weniger Warmwasser verbraucht. Am häufigsten benötigt man morgens und abends warmes Wasser. Die Anschaffung einer Zeitschaltuhr könnte sich da auszahlen. Wenn Sie verreisen oder längere Zeit kein Warmwasser benötigen, empfiehlt es sich, den Warmwasserspeicher komplett auszustellen. Auf diese Weise können jährlich durchschnittlich ca. 25 Euro eingespart werden.

 

Energiesparlampen

Die Anschaffung von Energiesparlampen ist zwar anfänglich sehr kostenintensiv, jedoch zahlt sich die Investition aus. Im Gegensatz zu herkömmlichen Glühbirnen ist die Lebenserwartung von Energiesparlampen etwa 10 Mal länger. Aber nicht nur die lange Lebensdauer einer Energiesparlampe spricht für die Anschaffung, sondern auch die Kostenersparnis. So benötigt eine Energiesparlampe gerade mal 20 % der Strommenge wie eine herkömmliche Glühbirne um die gleiche Lichtausbeute zu erzeugen. So ist also z.B. eine 100 Watt Glühbirne durch eine 20 Watt Energiesparbirne zu ersetzen ( Wattzahl der alten Glühbirne : 5 = Wattzahl Energiesparbirne ). Energiesparlampen haben eine Aufwärmphase von bis zu 2 Minuten. Erst dann entfalten Sie Ihre vollständige Helligkeit. Aus diesem Grund ist es ratsam, Energiesparbirnen nur da einzusetzen, wo sie in der Regel länger eingeschaltet bleiben. In Treppenhäusern oder bei Bewegungsmeldern, wo üblicherweise immer nur sehr kurzfristig Licht benötigt wird, sollte man auf herkömmliche Glühbirnen zurückgreifen.

 

Heizkosten senken

Auch bei den Heizkosten kann man sehr viel Geld einsparen. Natürlich bietet sich auch hier die Möglichkeit, einen Anbieterwechsel bei Gasheizungen durchzuführen.

Für Ölheizungsanlagen werden im Internet Vergleichsrechner für den Bezug von Heizöl angeboten. Ein Vergleich lohnt sich auch hier. Genau wie bei Stromtarifen gilt es auch bei Gastarifen genauer hinzuschauen. Vorauszahlungen oder Aufschläge bei Mehr- oder Minderverbrauchen sollten Sie nicht bei der Suche Ihres neuen Tarifes in Ihre Überlegungen einfließen lassen. Achten Sie auch hier auf kurze Vertrags- und Kündigungszeiten. Ein Gasvergleich lohnt sich. Oft können mehrere hundert Euro im Jahr eingespart werden. Gerne steht Ihnen die Deutsche Tarifgesellschaft bei der Wahl Ihres Gastarifes zur Verfügung.

Aber auch der richtige Umgang mit Ihrer Heizung zahlt sich aus. Jedes Grad Raumtemperatur mehr erhöht Ihre Kosten um ca. 6 %. Es empfiehlt sich, Ihre Heizungsanlage nachts herunter zu regulieren. Im Fachhandel gibt es Heizregulierungssysteme die Ihre Raumtemperatur selbstständig nach Ihren Bedürfnissen regelt. 

Zudem sollten Sie es vermeiden, Ihre Heizkörper abzudecken. Häufig sind auch Gardienen, welche eng an den Heizkörpern anliegen, die Ursache für eine Hitzestauentwicklung. Ihre Heizung kann bei Abdeckung von z.B. Gardienen oder Versperrung von Möbeln nicht mehr richtig arbeiten. Die benötigte Luftzirkulation wird minimiert und die Heizleistung sinkt. Oftmals werden Räume dann nicht mehr vollständig geheizt und es entstehen kältere Stellen innerhalb eines Raumes. Vermeiden Sie einen Hitzestau und sparen Sie so viel Energie. Passen Sie auch die Raumtemperaturen der einzelnen Räume auf Ihre Bedürfnisse an. Räume, in denen Sie sich selten aufhalten brauchen nicht so stark beheizt werden wie häufig genutzte Räume. Schließen Sie auch nach Möglichkeit Ihre Türen, um damit die Luftzirkulation einzelner Räume zu unterbrechen.

Das richtige Lüften von Räumen kann erhebliche Energieeinsparungen bewirken. Das so genannte Stoßlüften bietet sich hierbei an. Dabei sollten Sie nach Möglichkeit alle Fenster und Türen ca. 5 Minuten öffnen, damit ein Luftaustausch stattfinden kann. Da sich in dieser Zeit Böden und Wände etc. nicht stark abgekühlt haben, wird innerhalb kurzer Zeit wieder die Ursprungstemperatur hergestellt. Zu vermeiden sind längere Lüftungsphasen oder lang andauernde Kippstellung der Fenster. Durch die Kippstellung der Fenster verlieren Sie extrem viel Energie. Häufig werden auch Heizkörper kurzfristig sehr hoch aufgedreht und dann ausgeschaltet. Versuchen Sie auch dies zu vermeiden. Eine konstante Temperaturregelung ist am effizientesten. Ständiges hoch und herunterregeln Ihrer Heizkörper benötigt sehr viel Energie. Je weniger Sie die Temperatur nachregeln müssen, desto effizienter heizen Sie. Auch eine regelmäßige Entlüftung Ihrer Heizkörper lohnt sich. Sollten Ihre Heizkörper Geräusche machen oder nicht überall gleich warm sein, sollten Sie eine Entlüftung Ihrer Heizkörper durchführen. Sollten nach diesen Anregungen Ihre Heizkosten immer noch sehr hoch sein, empfiehlt es sich, über Dämmmaßnahmen nachzudenken.

 

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Anregungen ein paar hilfreiche Informationen zur Energieeinsparung gegeben zu haben. Sollten Sie spezielle Fragen oder Anregungen zu weiteren Themen haben, so stehen wir Ihnen jederzeit unter "Kontakt" zur Verfügung.

 

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